Theoretischer Input allein reicht in der Regel nicht aus, um internationale Handlungskompetenzen zu erlangen. Diese kann am besten dadurch erworben werden, dass man sich den Anforderungen eines ausländischen Arbeitsmarktes vor Ort stellt. Ein Lern- oder Arbeitsaufenthalt im Ausland bietet hierfür optimale Voraussetzungen.
Für einige Zeit im Ausland zu leben und zu arbeiten ist der beste Weg, die Kenntnisse in einer Fremdsprache auszubauen. Den Arbeitsalltag in einem ausländischen Unternehmen zu erleben, ist in jeder Hinsicht eine Bereicherung: Mobile junge Menschen lernen neue Arbeitstechniken, andere Herangehensweisen an Probleme und eine andere Unternehmenskultur kennen. Außerdem können sie ihre Fähigkeiten in einer fremden Umgebung unter Beweis stellen. Die Herausforderungen im Ausland selbstständig zu meistern stärkt Flexibilität und Selbstvertrauen.
Der tägliche Kontakt und Umgang mit einer fremden Kultur fördert interkulturelle Kompetenzen. Wer sich einmal in einer fremden Welt zurechtgefunden hat, ist für kulturelle Unterschiede sensibilisiert. Das fördert Toleranz und Teamfähigkeit.
Nicht zuletzt erwarten Arbeitgeber in einer globalisierten Wirtschaft von Bewerbern nicht länger nur fachliche und persönliche Kompetenzen. Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Erfahrungen werden immer wichtiger. Ein Auslandsaufenthalt wird von Arbeitgebern positiv bewertet und kann ein Sprungbrett für die Karriere sein.